Fish Fry

Mehr als Fish and Chips

Frittierter Fisch mit Pommes Frites. Man könnte es auch Fish & Chips nennen, aber das traue ich mich nicht. Zumal die Kombination zwar durch die Briten bekannt wurde, aber sie in dieser und ähnlicher Form auch aus anderen Küchen bekannt ist.
Außerdem schneide ich meinen Fisch hier in mundgerechte Stücke; etwas, für das man mich in Old Britain lynchen würde. Zu Fish & Chips würde man außerdem neben Malt Vinegar maximal Sauce Tartar (eine Art Remoulade) reichen, und nicht diesen spritzig-zitronigen Knoblauch-Dip.

Natürlich kann man statt zu tiefgefrorenen Pommes zu greifen (sie haben eine Daseinsberechtigung – wirklich) auch selbst Home Fries machen, aber der Charme dieses Gerichts ist, dass es so schnell geht. Selbstgemachte Fritten brauchen einen Tag Vorlauf. Aber dazu an anderer Stelle mehr.

Die Kalorienangabe erspare ich euch – und mir – hier heute großzügig.

Zutaten

Für 2 Person

Für den Bierteig:

  • 250 g Mehl
  • eine Flasche (0,33 l) Pils
  • 1/2 TL Salz

Für die Sauce:

  • 1 Ei, frisch
  • abgeriebene Schale einer Zitrone
  • 2-3 EL Zitronensaft
  • 1/2 TL Senf
  • 1 Knoblauchzehe, geschält und sehr grob gehackt
  • 150 ml Sonnenblumenöl
  • gehackte Petersilie, frisch oder tiefgefroren
  • Salz, Pfeffer

Für den Fisch:

  • 250 g Weißfisch-Filet, z.b. Kabeljau oder Schellfisch
  • etwas Mehl

Außerdem:

Zudem benötigen wir:

  • Fritteuse oder großen schweren Topf mit ausreichend Frittieröl
  • Frittierkelle
  • Pürierstab
  • Hoher, durchsichtiger Mixbecher
  • Zestenreibe

Zubereitung

Für den Bierteig in einer Schüssel Mehl und Salz mischen und mit dem Bier glatt rühren. 15 Minuten das Mehl ausquellen lassen. (Kann auch ein paar Stunden vorher geschehen. Wird dann noch etwas besser. Kaltstellen nicht vergessen.)

Die Fritteuse auf 160 Grad vorheizen.

Das ganze Ei, Knoblauch, Zitronensaft und -schale und Senf auf den Boden des Mixbechers geben. Den Pürierstab aufsetzen (unten lassen!), das ganzen Öl drauf gießen, den Pürierstab einschalten und unbewegt am Becherboden lassen, bis das Ei und das Öl zu emulgieren beginnt, dann den Pürierstab hochziehen. Mit Salz, Pfeffer und gehackter Petersilie abschmecken.

Den Fisch auf vergessene Gräten prüfen, in mundgerechte Stücke schneiden und leicht melieren. Die Stück durch den Bierteig ziehen und portionsweise !vorsichtig! in die Fritteuse geben (die Bewegung dabei vom Körper weg führen, um schmerzhafte Spritzer zu verhindern). Die Fischstücke sofort mit der Frittierkelle etwas bewegen, damit sie nicht am Frittierkorb anhängen.
5-6 Minuten goldgelb bis karamellfarben ausbacken, aus dem Fett nehmen und auf einem Gitter kurz abkühlen lassen.

In der Zwischenzeit die Pommes ebenfalls 5-6 Minuten knusprig frittieren.

Alles auf einem Teller oder einem dekorativen Imbiss-Körbchen drapieren und mit der Sauce, anderen Dips und nach Belieben mit Malt Vinegar servieren.

Bon Appétit!

Dieses Rezept ist Teil der Folge „Sounds Fishy“ unseres Podcasts Plattenteller. Hört doch mal rein!

Sounds Fishy

Ihr seid doch nicht mehr ganz knusprig! Robert und Julia vielleicht nicht, der Bierteig dafür schon, wenn er karamellbraun aus Julias Neuerwerb steigt… F̵r̵e̵i̵t̵a̵g̵ Mittwoch ist Fischtag auf meinmusikpodcast.de, wenn die beiden Plattenteller-Macher Kelis Song „Friday Fish Fry“ auseinander nehmen und dabei Fisch und Pommes Frites plus Dip zubereiten. Das Rezept zu diesem überaus gesundem Essen findet ihr natürlich auf Zärtliche Cuisinen und zwar genau hier: Fish Fry Und auch diese Woche haben wir ein paar bescheidene Bitten an euch: – abonniert unseren Podcast – bewertet unseren Podcast mit 5 Sternen und schreibt einen kleinen Kommentar dazu – erzählt euren Freunden und Verwandten vom Plattenteller (bei Müttern und Großmüttern kommen wir angeblich SEHR gut an) – hört auch unsere älteren Folgen – kocht unser Essen und taggt uns auf  Social Media – hört unsere Playlists:Spotify YouTube Deezer Napster Guten Appetit und bis nächsten Mittwoch. Auch dann haben wir wieder eine neue, leckere und laute Folge für euch. P.S.: Das böse, böse Zeug, das entsteht wenn man stärkehaltige Lebensmittel zu stark erhitzt, heißt Acrylamid.

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