Peach Crumble mit Vanilleeis

Ein Basisrezept, das es in sich hat

Der Crumble. Ein Dessert der britischen Küche – so vielseitig wie kaum ein anderes.
Im Prinzip lässt sich jedes Obst (oder im Fall von z. B. Rhabarber Gemüse) zu einem Crumble verarbeiten.
Neben dem hier verarbeiteten Pfirsich ist der Apfel wohl der größte Hit unter den Streuselaufläufen, aber auch verschiedene Beeren, alle möglichen Steinfrüchte und selbst manche exotische Frucht macht sich unter einer Haube aus knusprig-mürbem Teig ausgezeichnet. Das Ganze wird dann wahlweise mit Eiscreme, Schlagsahne, Vanillesauce, Eierlikör, einer süßwürzigen Weinsauce (Pfirsich, Thymian und Weißwein? Darüber muss ich nachdenken…), oder was auch immer die Fantasie eröffnet, kombiniert – ein Gedicht. Ebenfalls können je nach Fasson verschiedene Gewürze und Kräuter zum Einsatz kommen.

Crumbles sind „Crowd Pleaser“. Mit wenigen Handgriffen kann ein Dessert für eine große Personenzahl aufgetischt werden. Mit den meisten Obstsorten kann es auch gut vorbereitet und später gebacken werden. (Wenn die Äpfel oder Birnen etwas braun werden – egal. Verbäckt sich.) Man sollte dann aber Frucht und Teig getrennt lagern, damit der Teig sich nicht mit Feuchtigkeit vollsaugt und breiig wird.

Ich liebe den Peach Crumble als faules Dessert an einem lauen Sommerabend, z. B. zum Abschluss einer kleiner Grillparty.

Ca. 562 kcal pro Portion

Zutaten

Für 4 Personen

  • 4-5 Pfirsiche
  • 1 EL Speisestärke
  • 1 EL Vanillezucker
  • 150 g Mehl
  • 75 g Butter, kühlschrankkalt
  • 75 g Zucker
  • Messerspitze Zimt
  • etwas Salz
  • 1/2 EL brauner Zucker nach Belieben
  • Vanilleeis, z. B. selbstgemachtes

Zubereitung

Den Backofen bei Ober-/Unterhitze auf 180 °C vorheizen.

Die Pfirsiche waschen, entsteinen, in mundgerechte Stücke schneiden und in eine kleine Auflaufform (ca. 20 x 10 cm) geben. Mit einer Prise Salz, dem Vanillezucker und der Speisestärke (diese sorgt dafür, dass der austretender Pfirsichsaft gebunden wird) vermengen.

Den Zucker mit dem Zimt vermischen und mit einer weiteren Prise Salz zum Mehl geben. Nun die kalte, in Stücke geschnittene Butter zufügen.
Entweder macht man den folgenden Schritt im „Food Processor“ („Häckselaufsatz“ der Küchenmaschine? Wir haben dafür kein echtes Wort. Unter Mixer versteht man dann ja wieder der Standmixer – kompliziert) oder man reibt von Hand die Butter in die Mehl-Zucker-Mischung, bis ein schöner Mürbeteig entsteht, der an feuchten Stand erinnert.

Den Teig in kleineren und größeren Streuseln auf den Pfirsichen verteilen und mit dem braunen Zucker toppen.

Den Auflauf auf dem Rost des Backofens auf mittlerer Schiene ca. 45 Minuten backen.

Den Crumble leicht warm portionieren und mit einer Kugel Vanilleeis servieren.

Bon Appétit!

Der Beach Crumble ist im Übrigen auch Teil der Episode „Steinobst und Kinderbücher“ meines Podcasts Plattenteller auf meinmusikpodcast.de. Hört doch mal rein und hinterlasst meinem Kollegen Rob und mir gerne eine Rezension auf Apple Podcast und wo es sonst noch möglich ist.

Steinobst und Kinderbücher

Kennt ihr "Giant Peach" von Wolf Alice? Nein? Wir bisher auch nicht und das obwohl der Song es in das Spiel "Guitar Hero" geschafft hat. Aber da Julia jetzt in der Steinobst-Zeit unbedingt Peach Crumble machen wollte, musste Rob bluten und sich mit einem Song beschäftigen, der ihm… aber hört selbst! Also Vorrat an Butter, Zucker und Mehl prüfen, Pfirsiche und Vanilleeis kaufen und Podcast hören! Ob ihr dabei oder danach den Peach Crumble macht, bleibt natürlich euch überlassen. Das Rezept dazu findet ihr natürlich, wie fast immer, auf Zärtliche Cuisinen und zwar genau hier: Peach Crumble Ansonsten gilt dasselbe Mantra wie jede Woche: – abonniert unseren Podcast – bewertet unseren Podcast mit 5 Sternen und schreibt einen kleinen Kommentar dazu – erzählt euren Freunden und Verwandten vom Plattenteller (bei Müttern und Großmüttern kommen wir angeblich SEHR gut an) – hört auch unsere älteren Folgen – kocht unser Essen und taggt uns auf Social Media hört unsere Playlists: Spotify YouTube Deezer Napster AmazonMusic Guten Appetit und bis nächsten Mittwoch. Auch dann haben wir wieder eine neue, leckere und laute Folge für euch.

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