Zitronen-Mohn-Ölkuchen

Die New York Times nennt ihn „Lemon Poppy Seed Poundcake“

Wenn ihr mich fragt, ist die Kombination aus Zitrone und Mohn die beste Idee, auf die die amerikanische Bäckerzunft je gekommen ist. Und dieser Kuchen ist zusätzlich noch so saftig, weil Olivenöl statt Butter benutzt wird – herrlich.

Ich habe ihn eines Tages im Twitterfeed der New York Times entdeckt (dem man übrigens wunderbar folgen kann, ebenso wie dem Insta-Account). Manchmal oder in manchen Browsern ist es hinter der Paywall. Die Systematik dahinter habe ich noch nicht verstanden. Zu finden ist er zumindest hier.

Die New York Times nennt ihn zwar Pfundkuchen, aber wer den Beitrag zu (Halber) Pfundkuchen kennt und sich hier die Zutaten ansieht, stellt schnell fest, dass das nicht stimmen kann. Deshalb habe ich ihn auch umgetauft. Alles andere entspricht aber dem Originalrezept.
Ich habe nur die Einheiten umgerechnet und alles übersetzt.

Zutaten

Für eine Kastenform

  • 250 g Mehl Typ 405, plus etwas für die Form
  • 2 Bio-Zitronen (unbehandelte Schale)
  • 200 g Zucker
  • 120 ml Buttermilch
  • 3 große Eier
  • 1 1/2 TL Backpulver
  • 1/4 TL Natron
  • 1/4 TL Speisesalz
  • 160 ml Olivenöl Extra Vergine
  • 1 EL Mohn
  • 60g Puderzucker
  • Fett für die Form

Außerdem benötigen wir:

  • Küchengitter
  • feine Reibe, z. B. von Microplane
  • Küchenmaschine oder Handrührgerät
  • Kastenform
  • Pinsel

Zubereitung

Der Backofen auf 180 Grad Unter- und Oberhitze vorheizen und die Kastenform fetten und mit Mehl bestäuben.

Wir geben den Zucker in eine kleinere Schüssel und reiben die Zesten der Zitronen hinzu. Dabei darauf achten, das man vorsichtig und oberflächlich reibt. Die weiße Schicht gleich unter der gelben ist bitter. Nun massieren wir die Zesten in den Zucker, so das alles aussieht wie feuchter Sand am Strand. Durch diesen Schritt stellen wir sicher, dass die Zitronenschale, die sonst gern aneinander klumpt, gleichmäßig im Kuchen verteilt ist. Zitronen im Anschluss auspressen.
In einer anderen Schüssel vermengen wir das Mehl, Backpulver, Natron und Salz.
Den Zucker geben wir nun in unsere Küchenmaschine oder die Rührschüssel, fügen Buttermilch*, 3 EL Zitronensaft und Eier hinzu und schlagen alles einmal kräftig auf. Nun rühren wir die trockenen Zutaten unter. Zum Schluss kommen Olivenöl und Mohn dazu.

Wir gießen den Teig in die Form und backen ihn auf mittlerer Schiene bis dem Schaschlickspieß, den wir in die Mitte des Kuchen stecken, kein flüssiger Teig mehr anhaftet. Das dauert ca. eine Stunde.
Den Kuchen in der Form handwarm abkühlen lassen.

Den Kuchen vorsichtig aus der Form lösen und richtig herum auf ein Kuchengitter legen.
Puderzucker mit 4 TL Zitronensaft glattrührend und den Zuckerguss mit dem Pinsel gleichmäßig über alle Seiten (außer Boden) des Kuchens verteilen.
Den Kuchen vorm anschneiden vollständig auskühlen lassen.

*Wer die Buttermilch vergessen hat (oder wie bei mir so oft auch mal wieder keine laktosefreie Buttermilch zu bekommen war), kann sich ganz einfach behelfen:
120 ml Milch abmessen und mit einem Teelöffel Zitronensaft verrühren. Ca 10 Minuten stehen lassen. Die Säure lässt das Milcheiweiß etwas gerinnen, wodurch sich die Konsistenz der von Buttermilch annähert und auch das Säureniveau ist dann ähnlich.

Bon Appétit!

Der „Lemon Poppy Seed Poundcake ist im Übrigen auch Thema in der Episode „That’s the Drill“ meines Podcasts Plattenteller auf meinmusikpodcast.de. Hört doch mal rein und hinterlasst meinem Kollegen Rob und mir gerne eine Rezension auf Apple Podcast und wo es sonst noch möglich ist.

That’s the drill!

Was haben eine Akkubohrmaschine und ein Topfkuchen gemeinsam? Unsere neue Folge Plattenteller natürlich! Eddie Van Halen. Die Geseker Landfrauen. Legenden werden vereint. Sowas gibt es nur bei Julia und Rob. Diese Woche sogar mit einem Bonus-Kuchen aus der New York Times. Wenn ihr den (halben) Pfundkuchen oder den Zitrone-Mohn-Ölkuchen nachbacken wollt, dann schaut einfach auf Zärtliche Cuisinen vorbei. Aber geht es in "Poundcake" wirklich um einen Pfundkuchen? Und was haben Groupies mit all dem zu tun? Findet es heraus. Aber esst vorher besser noch ein Stück Kuchen. Wir freuen uns sehr, wenn ihr uns eine kleine Rezension hinterlasst oder uns auf unseren Social Media-Kanälen (@plattentellerpod auf instagram, @platten_teller auf twitter) folgt und anschreibt, wie euch unsere erste Folge gefallen hat. Außerdem dürft ihr uns gerne auf euren Bildern taggen, sollten wir euch inspiriert haben auch einen Pfundkuchen oder Lemon Poppy Seed Poundcake zu backen. Playlists: Spotify YouTube Deezer Napster AmazonMusicDu möchtest deinen Podcast auch kostenlos hosten und damit Geld verdienen? Dann schaue auf http://www.kostenlos-hosten.de und informiere dich. Dort erhältst du alle Informationen zu unseren kostenlosen Podcast-Hosting-Angeboten.

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