Eton Mess

A legend was born

Erdbeeren, Baiser und Schlagsahne – mehr ist es nicht, mehr braucht es nicht.
Dieses köstlich-chaotische Dessert kann seine Herkunft nicht verbergen, trägt es doch den Namen des Elite-Internats, welches schon so viele britische Berühmtheiten und Mitglieder des Königshauses unterrichtet und erzogen hat.

Das Dessert, das in der Tradition eines Schichtdesserts steht, von dem die britische Küche einige zu bieten hat (Stichwort: Trifle), besticht durch sein chaotisches Erscheinungsbild. Der Legende nach entstand Eton Mess (dt. „Eton Unordnung“) beim traditionellem Cricket-Spiel gegen die Erzrivalen der Harrow School. Beim Auftragen des ansprechend gestalteten Gangs fiel dieser zu Boden. Aus der Not machte man eine Tugend, klaubte das Gemenge aus Sahne, Baiser und Erdbeeren zusammen und servierte diese Unordnung.

Wieviel Wahrheitsgehalt hinter dieser Geschichte steht und was die ursprüngliche Dessertkreation war? Egal. Die drei Komponenten sind in jedem Fall eine unschlagbare Kombination.

Achtung! Mit der Zubereitung des Baisers einige Stunden vorher (am besten am Vorabend) beginnen. Gekaufte Baiser-Tupfen eignen sich übrigens auch bestens, wenn es etwas schneller gehen soll.

Ca. 310 kcal pro Portion

Zutaten

Für 6 Portionen

Für das Baiser:

  • 2 Eiweiß
  • 120 g Zucker
  • eine Prise Salz

Des Weiteren:

  • 500 g frische Erdbeeren
  • 400 g Schlagsahne
  • evtl. 2 EL Zucker, je nach Güte der Erdbeeren
  • (evtl. fertigen Baiser aus dem Supermarkt – ich verrate auch nichts)

Außerdem benötigen wir:

  • Handmixer
  • Pürierstab oder Standmixer
  • Backblech und -papier
  • evtl. Spritzbeutel mit Sterntülle
  • evtl. Minze zum Dekorieren

Zubereitung

Für das Baiser schlagen wir die 2 Eiweiß mit einer kleinen Prise Salz steif (jede Süßspeise braucht für die Balance an irgendeinem Punkt Salz und hier hilft es tatsächlich sogar ein bisschen beim steif Schlagen) zu steifen Spitzen schlagen, dann in drei Portionen langsam den Zucker einrieseln lassen. Zwischendurch immer wieder gut aufschlagen.
Nun setzen wir den Eischnee mit einem Löffel auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech oder spritzen es mit dem Spritzbeutel in attraktiven Tupfen darauf. Da das meiste davon später aber eh zerbröselt wird, ist das eher was für die Wertung in der B-Note.
Diese Eischnee-Kleckse backen wir nun im vorgeheizten Backofen bei 120 °C für ca. eine Stunde. Immer ein Auge drauf behalten – sie sollen schön weiß bleiben. Aus dem Ofen holen, auf einem Kuchengitter komplett auskühlen lassen und luftdicht verschließen, damit sie keine Luftfeuchtigkeit ziehen.

Die Erdbeeren putzen und den Strunk entfernen. Ca. ein Drittel der Erdbeeren mit dem Mixer oder Pürierstab zu einer Erdbeersauce verarbeiten. Sollten die Erdbeeren nicht die nötige Süße haben, kann hier mit einem Esslöffel Zucker nachgeholfen werden.

Die übrigen Erdbeeren werden geviertelt und zur Seite gestellt. Auch hier kann noch etwas Zucker zum Einsatz kommen, sollten sie noch nicht süß genug sein.

Die Sahne steifschlagen, das Baiser bis auf einige dekorative Stücke zerbröseln.

Nun wird die richtige Unordnung draus: in Dessertschälchen oder einer größeren Schüssel kann nun die Eton Miss miteinander vermixt oder auch unordentlich geschichtet werden.

Achtung! Die Komponenten können gut vorbereitet werden, sollten aber erst kurz vor dem Servieren vermengt werden, damit das Baiser keine Feuchtigkeit zieht und knusprig bleibt.

Mit Baiser-Tupfen und Minze dekorieren.

Bon Appétit!

Eton Mess ist im Übrigen auch die Hälfte des Themas der Pilot-Episode meines neuen Podcasts Plattenteller auf meinmusikpodcast.de. Hört doch mal rein und hinterlasst meinem Kollegen Rob und mir gerne eine Rezension auf Apple Podcast und wo es sonst noch möglich ist.

Chaos in Liverpool

Drum roll – Fanfare – Applaus! Hier ist sie nun endlich, die Premieren-Episode des Plattentellers. Wir starten mit zwei Klassikern – "Strawberry Fields" von den unvergleichlichen Beatles und der einzigartigen "Eton Mess". Aber geht es in dem von John Lennon komponiertem Song tatsächlich um saftig-grüne Erdbeerfelder? Und was hat ein Elite-Internat mit Erdbeeren zu tun? Robert und Julia freuen sich sehr darauf, ihre Leidenschaft für Musik und Essen mit euch zu teilen. Von nun an werdet ihr jede Woche mit einer neuen Kombination überrascht. Ab der zweiten Episode werden wir euch hier auch die Links zu unseren Playlists auf den gängigen Plattformen posten, ein Song macht aber noch keine Liste. Was ihr hier natürlich auch finden werdet, sind die Rezept-Links. Sofern sie nicht 1 zu 1 auf einer anderen Plattform veröffentlicht und dorthin verlinkt wurden, findet ihr alle Rezepte auf Zärtliche Cuisinen. Die Eton Mess macht da keine Ausnahme. Wir freuen uns sehr, wenn ihr uns eine kleine Rezension hinterlasst oder uns auf unseren Social Media-Kanälen (@plattentellerpod auf instagram, @platten_teller auf twitter) folgt und anschreibt, wie euch unsere erste Folge gefallen hat. Außerdem dürft ihr uns gerne auf euren Bildern taggen, sollten wir euch inspiriert haben auch mal eine Eton Mess zuzubereiten. Und jetzt: Guten Appetit!Du möchtest deinen Podcast auch kostenlos hosten und damit Geld verdienen? Dann schaue auf http://www.kostenlos-hosten.de und informiere dich. Dort erhältst du alle Informationen zu unseren kostenlosen Podcast-Hosting-Angeboten.

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